Kommentar Andrä Rupprechter

Täglich werden in Österreich rund 22 Hektar Boden verbaut, das entspricht der Größe von rund 31 Fußballfeldern. Damit geht fruchtbarer und ökologisch wertvoller Boden für immer verloren. Diese Versiegelung hat nicht nur negative Auswirkungen auf Natur- und Kulturlandschaft, das Klima und auf den Schutz vor Naturgefahren, sondern entzieht der landwirtschaftlichen Produktion auch ihre wichtigste Grundlage. Nur rund ein Drittel der Gesamtfläche des Gebirgslands Österreich eignet sich als Dauersiedlungsraum. Man muss daher platzsparender bauen und bestehende Flächen effizienter nutzen, anstatt immer neue Grünflächen zu bebauen. Die Zersiedelung in den Gemeinden führt auch zu stark wachsenden Kosten, kompakte Siedlungsstrukturen sind im Gegensatz dazu eine Entlastung.

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